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Sonntag, 20. Mai 2012

Fettlösliche Vitamine

Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine A, D, E und K sowie das Provitamin A (Beta-Carotin). Sie sind vorwiegend in fetthaltigen Lebensmitteln zu finden, aber auch in Obst und Gemüse als Carotin. Resorbiert werden können fettlösliche Vitamine nur, wenn gleichzeitig auch Fett verzehrt wird. Sie können im Fettgewebe über längere Zeit gespeichert werden und somit als Reserve dienen. Da der Körper nur geringe Mengen dieser Vitamine über den Darm ausscheiden kann, ist eine Überdosierung möglich. Vorsicht bei Selbstmedikation!

Im Folgenden eine Kurzbeschreibung der fettlöslichen Vitamine. Ausfühliche Beschreibungen erhält, wer dem entsprechenden Link folgt.

Die fettlöslichen Vitamine sind:

A

Vitamin A Abstract

Funktion, Wirkung

Fängt Sauerstoffradikale ab.

Therapeutischer Einsatz

Arteriosklerose Krebsvorbeugung, Haar, Sehkraft.  

Vorkommen

Die Vitamin-A-Vorstufe ist in zahlreichen gelben und grünen Obst- und Gemüsesorten enthalten.

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Provitamin A

Provitamin A Abstract

Funktion, Wirkung

starkes Antioxidans, Unterstützung der Zellkommunikation (gap junction),
Immunsystem, Provitamin A wird bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt.

Therapeutischer Einsatz

Prävention und Akutbehandlung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Katarakt, Immunschwäche, Aids.

Vorkommen

Orangen, Karotten, Spinat, Broccoli, Grünkohl, Fisch, Leberprodukte, Butter, Eigelb, Milchprodukte.

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D

Vitamin D Abstract

Funktion, Wirkung

Knochenaufbau, Calcium- und Phosphat-stoffwechsel, gute Nerven, Optimismus, Immunsystem; Vitamin D wird unter Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet.

Therapeutischer Einsatz

Osteoporose, Schuppenflechte, zur besseren Verwertung von Calcium.

Vorkommen

Hering, Makrele, Thunfisch, Milch, Eier, Vollkorngetreide.

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E

Vitamin E Abstract

Funktion, Wirkung

gesundes Blut, Blutgerinnung, Durchblutung, gesunde Augen, Vorbeugung von Artereosklerose und Entzündungen, Anti-Aging, zentrale Funktion: schützt Zellen vor der Oxidation durch Radikale (Zellschutz).

Therapeutischer Einsatz

Prävention und Akutbehandlung von Krebs und Herz-Kreislauf-erkrankungen (Angina pectoris, Myokardinfarkte), Kararakt, Makulade-generation, Diabetes, Herpes, geschwächtes Immunsystem, Muskelschwäche, Parkinson-Krankheit, prämenstruelles Syndrom, seborrhoische Dermatits, Allergien, Rheuma, Kolitis.

Vorkommen

Avocado, Getreide (z.B. Weizenkleie, Hafer, Mais, Weizen), Gemüse (z.B. Bohnen, Spargel, Sojabohnen).

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K

Vitamin K Abstract

Funktion, Wirkung

Knochenbildung, gesunde Zähne, Blutgerinnung, Wundheilung, Eigensynthese durch Darmbakterien, Vorbeugung von Osteoporose.

Therapeutischer Einsatz

Osteoporose, zu lange Blutungszeiten.

Vorkommen

Blumenkohl, Spinat, Spargel, Salat, Hagenbutten, Sauerkraut, Tomaten, Bohnen, Milch, Milchprodukte, Sonnenblumenöl, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Schweinefleisch.

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Die Übersichtstabelle basiert auf Angaben in folgender Sekundärliteratur:
Dr. Kinadeter, Harald: Gesund mit Vitaminen. Der tägliche Vitaminbedarf zum Schutz vor Krankheiten und Umwelteinflüssen, dtv-Verlag, München 2004, S. 14 f. und Jopp, Andreas: Risikofaktor Vitaminmangel, Haug Verlag, Stuttgart 2002, S. 138 ff.