Chrom
Funktion im Körper:
Chrom ist ein essentielles Spurenelement im Kohlenhydratstoffwechsel, das den Glukose-, Insulin-, Fettsäuren-, und Proteinstoffwechsel im Organismus regelt. Auch im Fett-, Aminosäuren- und Schilddrüsen-Stoffwechsel spielt Chrom als Bestandteil von Enzymen und Coenzymen eine wichtige Rolle.
Chrom fördert den Einbau von Zucker in das Muskel- und Lebergewebe und verbessert die Wirksamkeit von körpereigenem oder zugeführtem Insulin bei Altersdiabetes (Diabetes mellitus Typ II) und somit die Blutzuckereinstellung. Wissenschaftlichen Studien zufolge kann Chrom auch bei Osteoporose helfen.
Mangel und Überdosierung:
Bei einem Chrommangel kommt es zu Störungen bei der Verwertung von Glukose und es treten Diabetessymptome auf.
Chrommangelerscheinungen sind aber äußerst selten und sind bisher nur bei Patienten mit künstlicher Ernährung vorgekommen. Ursachen für Mangelerscheinungen sind Stress, Infektionen sowie starke sportliche Betätigung, die infolge einer vermehrten Cortisonfreisetzung zu erhöhter Chromausscheidung und erhöhtem Zuckerverbrauch führen können.
Zeichen einer Unterversorgung mit Chrom sind z. B.: Zuckerstoffwechsel-Störungen, Unterzuckerung, erhöhtes Insulin, Müdigkeit, Energielosigkeit, Übergewicht, Lust nach Süßigkeiten, erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte. Auch Arteriosklerose, Nervenschädigungen, Allergien, Hornhautverletzungen und Katarakt (Grauer Star), Sehstörungen, Doppelsehen, chronische Infekte, Kopfschmerzen sowie Migräne können auftreten. Darüber hinaus können Schwindel, Depressionen, Hyperaktivität, Aggressivität, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten die Folgen eines Chrommangels sein.